Sony will Project Morpheus zur „sozialen Erfahrung“ machen

Posted on Apr 18 2014 - 1:52am by sandmann

Hardcore-Gamer haben es in diesen Tagen echt nicht leicht. Erst kauft Facebook das von ihnen vorfinanzierte, bis dahin unabhängige VR-System Oculus Rift auf, um es für den Massenmarkt vorzubereiten und jetzt auch noch das: Sony kündigt an, sein VR-Headset Project Morpheus zu einer „sozialeren Erfahrung zu machen“.

Project Morpheus - Sonys Beitrag zum Thema Virtual Reality

Project Morpheus – auch Sonys Beitrag zum Thema Virtual Reality wird auf den Massenmarkt ausgerichtet.

Bei Sony arbeitet man offenbar an etwas, das intern als ‚Social Screen‘ bezeichnet wird, als sozialer Bildschirm. Damit soll man dann auf dem Fernsehschirm sehen können, was der Träger von Morpheus sieht – inklusive entsprechender Verbindungen zu allen erdenklichen mobilen Geräten. In den 1970er Jahren habe man sich die virtuelle Realität recht einsam vorgestellt, erklärte Studio-Chef Dave Ranyard jüngst, tatsächlich sei es jedoch eine ziemlich soziale Erfahrung.

So praktisch und sozial diese Funktionen auch sein mögen – der Aufschrei, den man nach der Ankündigung vonseiten der Gaming-Liga vernehmen konnte, war groß. Einmal mehr fühlt man sich dort von einem Hersteller verraten und verkauft.

Und tatsächlich sollten sowohl Sony als auch Facebook als neuer Eigentümer von Oculus Rift bedenken, dass es die Gamer waren, die VR-Projekte gefordert und gefördert hatten. Und es sind die Gamer, die direkten und dringenden Bedarf an diesen Systemen haben. Der Massenmarkt hingegen könnte sich, so verlockend er auch vorab erscheinen mag, als Sackgasse herausstellen. Es wäre nicht das erste Mal in der langen Geschichte der Unterhaltungsindustrie.

Quelle:

MCV

  • BoRo

    Ja aber wenn beide in die falsche Richtung entwickeln ist das Geschäft hinfällig…..

  • VonTiatix

    Oculus Rift neue version schon gekauft!

  • Ich werde in Island die nächste Runde mit Oculus Rift und EVE Valkyrie genießen – dann gibt es mehr Infos darüber.